Jerk Pork Burger

Jerk Pork Burger, eine Variante des beliebten Klassikers…

Dieses Jahr habe ich wieder mal für die Kohlemanufaktur die Zange auf der SPOGA geschwungen und mich dafür entschieden das gute alte Jerk Pork Rezept auszugraben und es für meine Zwecke umzubauen. Unerwartete Hilfe erhielt ich von den beiden Jungs der „Sauerländer BBCrew“ die mir spontan mit einer Kreation ihrer Mango-Cocktail Soße unter die Arme gegriffen haben. Danke nochmal dafür Jungs, die ist wirklich sehr gut geworden. Das Rezept für die Soße werde ich verlinken sobald es online ist…

Für das Jerk Pork (2kg Fleisch) braucht ihr:

  1. Chili nach Geschmack, mittelscharf sollte die Marinade schon werden ;)
  2. Bund Frühlingszwiebeln
  3. 2 kleinere Zwiebeln
  4. 3-4 Knoblauchzehen
  5. 20 g Koriander
  6. 30 g Petersilie
  7. 2 Tl Piment grob gemahlen
  8. 1 Tl Pfeffer grob gemahlen
  9. 1/2 Tl Zimt
  10. 3 El grobes Salz
  11. 3 El brauner Zucker
  12. 3-4 El Zitronen oder Limettensaft
  13. 4 El Sojasoße
  14. 50 ml dunklen Rum
  15. Räucherholz, am besten „Rum-Fass“ von Smokewood
  16. 1 El Pimentkörner pro Block „Rum-Fass“/Handvoll Räucherchips (Piment 30 min. wässern)

Zubereitung:

Das Jerk Pork steht und fällt mit der Marinade und wie ihr sehen könnt ist die Zutatenliste nicht wirklich kurz. Das schöne ist aber ihr könnt die genau auf euren Geschmack abstimmen, die hier von mir genutzte Rezeptur ist eher die Mainstream Variante. Für den privaten Gebrauch enthält meine Jerk Pork Marinade deutlich mehr Knoblauch und Chili.

Die gut durchmischte Marinade verteilt ihr gleichmäßig über das Fleisch das ihr euch dafür ausgesucht habt. Schweinenacken ist für mich dafür die beste Wahl aber auch mit einer Schweineschulter habe ich gute Erfahrungen gemacht. Beide Fleischstücke schneide ich immer so das ich lange Steaks erhalte die mindesten 5 cm hoch sind (beim Nacken einfach in der Mitte durchschneiden).

Die Marinade würde ich mindestens 5 Stunden einwirken lassen, je länger ihr das ganze „einwirken“ lässt umso intensiver wird es logischerweise.

Das Marinierte Jerk Pork kommt zuerst indirekt bei ca. 160°C in den Rauch und verbleibt da mindestens 30 Minuten drin, anschließend grillt ihr das ganze bei mittlerer Hitze direkt bis zur einer Kerntemperatur von 72-75°C.

Das Fleisch wird in dünne Scheiben geschnitten und auf ein Brötchen mehrlagig geschichtet, etwas Salat und die fantastische Soße der „Sauerländer BBCrew“ darf auch nicht fehlen. Mehr braucht der Jerk Pork Burger nicht ;)

Übrigens: Zu den Grills auf den Fotos gibt es bald ein kleinen Artikel, die neugierigen unter euch können ja mal bei Höfats vorbeischauen ;)