Enders Monroe Pro 3

Enders Monroe Pro 3 Praxistest

Der Enders Monroe Pro 3 Praxistest hat wiedermal gezeigt, dass ein PreisWERTER Grill heutzutage durchaus eine gute Figur macht und sehr gute Ergebnisse ermöglicht.

Und wiedermal muss ich mich korrigieren, mein Satz „Ein guter Gasgrill kostet ca. 1000 €“ galt noch 2015 aber nicht mehr 2020. Enders hat mit dem Monroe Pro 3 einen tollen Grill aus dem Hut gezaubert, der ca. 600 € kostet. Für das Geld bekommt man allerhand:

  1. 3 Edelstahl Brenner
  2. Seitenkocher
  3. Infrarot Backburner (noch nicht getestet mit Grillgut, hat aber ordentlich Power)
  4. Batterielose Zündung
  5. Vernünftige Rollen (die besten an einem Gasgrill bis jetzt)
  6. Türen aus Edelstahl
  7. Seitenablagen aus Edelstahl (integrierte Griffe, sehr praktisch zum verschieben)
  8. Aluguss Seitenteile
  9. Dreiteiliger Gussrost
  10. Turbo Zone (Locker weit mehr als 400 Grad über dem Grillrost)

Alles ist vernünftig verbaut und nichts klappert. Dazu fühlt es sich auch noch wertig an. in der Preisklasse kann keiner der Modelle der „großen Hersteller“ mithalten und der eine oder andere schafft das auch qualitätsmäßig nicht und das bei einem höheren Preis.

 

Kalbskarree

Der Enders Monroe Pro 3 Praxistest:

Das alles nutzt aber nichts, wenn die Grillergebnisse nicht stimmen und dafür habe ich mir ein Stück Fleisch ausgesucht, das bei der Zubereitung schon etwas mehr Sorgfalt erfordert und zwar ein Entrecote mit Knochen vom Kalb (man könnte auch sagen „Tomahawk Steaks am Stück“).

Beim Kalb sollte man vor allem auf 3 Faktoren achten:

  • gute Qualität (achtet auf die Produkte von VanDrie , die waren bis jetzt immer top)
  • nicht vor dem Zubereiten würzen
  • nicht dauerhaft hoher Hitze aussetzen

wenn ihr die 3 Tipps befolgt, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

  • Als erstes gab es Kalbssteaks mit Nudeln und pikanter Kräuterbutter. Dafür wurden die Steaks mit Butter bestrichen und auf dem vorgeheizten Grillrost über der „Turbo Zone“ von beiden Seiten angegrillt. Das funktionierte sehr gut, ohne dass die Steaks an einigen Stellen verbrannten.
  • Die nächste „Herausforderung“ war das indirekte Grillen der Kalbssteaks bei ca. 120 °C bis zu einer Kerntemperatur von ca. 65°C (ja da sind sie nicht mehr Medium aber „Wunsch ist Wunsch“). Auch das klappte sehr gut, auch wenn man die Turbo Zone etwas mehr drosseln muss als den normalen Gasbrenner.
  • Das Ergebnis ließ sich echt sehen und auch wenn das Kalb bei fast 70°C Kerntemperatur war (achtet auch darauf, dass eure Nudeln wirklich kochen) war das Ganze doch verdammt lecker. Die pikanten Nudeln passten hervorragend zum Kalbfleisch, das nach dem Tranchieren noch mit Salzflocken bestreut wurde.
  • Das Kalbskarree wurde von mir am nächsten Tag zubereitet und im Prinzip habe ich das Ganze wie die Kalbssteaks gegrillt, nur in groß. Auch hier ließ der Enders Monroe Pro keine Schwächen erkennen und alle anwesenden Gäste waren zufrieden. Dadurch dass ich das Kalbskarree nach dem Angrillen mit einer Seite etwas näher am Brenner positioniert habe, war ein Teil bei ca. 65°C und der Rest fast noch Medium, so dass alle Gäste fast ihren gewünschten Gargrad hatten. Als Beilage gab es Baguette, Feldsalat und meine Cowboy-Kräuterbutter.

Meine persönliche Meinung zum Enders Monroe Pro 3:

Ein toller Grill, bei dem das Preis-/Leistungsverhältnis echt überzeugend ist! Mit diesem Grill hat Enders einen seiner besten Grills gebaut und was die Handgriffe an den Ablagen angeht sollten sich ALLE Hersteller etwas abschauen!

Mehr Rezepte zum Kalb findet ihr übrigens HIER

 

 

 

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