San Sebastian Food Tour, Teil 1

San Sebastian Food Tour, Teil 1

Warum San Sebastian Food Tour, Teil 1? Weil ich ehrlich gesagt keine Ahnung habe wie viele Beiträge ich aus dem was ich da gesehen, gegessen und gemacht habe, schreiben werde. Das Ganze war fast wie eine Reizüberflutung und ich sortiere immer noch meine Notizen und suche zwischen den fast 700 Fotos die richtigen Bilder raus…

Fangen wir aber damit an, dass der ganze Trip fast ins Wasser gefallen ist, da es das erste Mal in 30 Jahren in Bilbao geschneit hat und deshalb der Flughafen gesperrt wurde. So machte sich die Truppe (bestehend aus den Jungs von BigBBQ.de, Poggegrillt.de, Fleischbotschafter.de, BaconBakery.de und Küchenjunge.de) auf, um Düsseldorf unsicher zu machen. Zu dem Abend möchte ich nur erwähnen, dass das Altbier lecker und das asiatische Essen hervorragend war…

Am Nächten Tag ging es dann los und kaum angekommen versuchten wir so viel Zeit aufzuholen wie es nur ging und machten uns auf San Sebastian zu erkunden. Eine wunderschöne Altstadt, von der man quasi direkt auf den Strand kann, der auch mitten in der Stadt liegt. Überall gibt es viele kleine Cafés, die eigentlich zu jeder Tageszeit gut besucht waren und beim Vorbeigehen sieht man die reichlich gedeckten Theken voller Pintxos, der Baskischen Antwort auf Tapas. Was genau der Unterschied ist, werde ich in einem anderen Beitrag erklären ;)

Den ersten Teil der San Sebastian Food-Tour möchte ich aber unserem Besuch in der Sidreria Zapiain „widmen“:

Die Basken trinken ihren Apfelwein eigentlich zu jeder Tageszeit und die meisten von ihnen bestellen von Januar bis April direkt einen Jahresbedarf für sich oder einen der zahlreichen Kochklubs der Stadt. Das verkosten aus einem der zahlreichen Fässer ist ein gesellschaftlicher Anlass, den sich kaum einer entgehen lässt. Das Zapfen will auch geübt sein (seht ihr HIER). Wer viel probiert, muss auch Grundlage haben und deshalb gibt es auch viele leckere Sachen zu essen. Bacalao, verschiedene Würste, Omeletts und natürlich Steak von Txogitxu (Beitrag dazu folgt). Auf einem offenen Grill wurden über den ganzen Abend gefühlte 200 kg Fleisch perfekt gegrillt und nur der Chef der Apfelkellerei entschied, welches Steak gut war und welches nicht. Wir haben mal eben 5 Stück vernichtet und alle waren perfekt gegrillt, der Mann hat es also drauf.

Mit unseren Kameras und vielen Fragen sind wir schon aufgefallen und so gab es noch eine kleine Führung durch die Kellerei inkl. einer Verkostung einiger leckerer Brände und Weine. Dazu löcherten uns viele der anderen Besucher mit Fragen und waren gern bereit uns etwas über das Baskenland und die Einstellung zum essen dort zu erzählen. Es war ein toller Abend mit tollen Gastgebern, tollen Gästen und vielen Eindrücken, die ich so gar nicht alle wiedergeben kann.

Die Tour ist in Zusammenarbeit mit Möllers Lebensmittelgroßhandel und TXOGITXU entstanden, schaut auch mal bei den anderen Jungs vorbei, eventuell haben die schon was getippt ;)

 

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